Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau der 8. und 9. Klassen
Die Erinnerung an eine der grausamsten Epochen der deutschen Geschichte, die Wachsamkeit vor menschenverachtenden Systemen und die Achtung der Menschenrechte haben ihre Gültigkeit nicht verloren. Besonders in dieser Zeit ist es wichtig, dass die Schüler und Schülerinnen eine „Erfahrung an einem authentischen Ort“ machen. Nachdem im Geschichtsunterricht das Thema Nationalsozialismus aus verschiedensten Perspektiven behandelt worden ist, bestand bei vielen Schüler und Schülerinnen der Wunsch, eine Gedenkstätte zu besuchen. Anhand der noch erhaltenden Gebäude sowie diverser Rekonstruktionen konnten die Schüler und Schülerinnen die Zeit des Konzentrationslagers nachvollziehen. In den zwölf Jahren seines Bestehens waren dort und in Außenlagern 200.000 Menschen aus ganz Europa inhaftiert, 41.500 wurden ermordet. An diesem kalten Tag wurde besonders deutlich, wie entsetzlich sich damals die Häftlinge gefühlt haben müssen, die stundenlang am Appellplatz in der Kälte ausharren mussten. Der Abschluss unserer Führung bildete die Besichtigung der Gaskammer in der Baracke X und das Krematorium. Mit dem Gedanken, dass so etwas in der Zukunft nie wieder passieren dürfe, endete die eindrucksvolle Führung in Dachau.

